BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 CALSCALE:GREGORIAN PRODID:adamgibbons/ics METHOD:PUBLISH X-PUBLISHED-TTL:PT1H BEGIN:VEVENT UID:W_SUSd6ww_u0AMwqnS7T_ SUMMARY:Göttingen: MemoRails Gedenkzeichen DTSTAMP:20260703T055322Z DTSTART;VALUE=DATE:20260821 DESCRIPTION:Das Förderprogramm MemoRails richtet sich an zivilgesellschaftl iche Initiativen in Deutschland\, die auf kreative und zeitgemäße Art und Weise an die Verbrechen des NS-Regimes und ihre Folgen an Bahnhöfen in Deu tschland erinnern. Ziel ist es\, Bahnhöfe als Orte der NS-Verfolgung sicht bar zu machen\, Geschichten von Verfolgten\, aber auch von Täter:innen zu recherchieren und mit verschiedenen Gedenk- und Veranstaltungsformaten\, j eweils abgestimmt auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort\, im Bahnhof sumfeld\, an sie zu erinnern. Die lokale Bevölkerung soll in die Erinnerun gsarbeit einbezogen werden.\nAm ehemaligen Güterbahnhof Göttingen entsteht ein Theaterstück\, das Erinnerung\, Verantwortung und Kultur verbindet. H eute erinnert vor Ort kaum etwas an die Verbrechen\, die hier stattfanden. Das Deutsche Theater Göttingen widmet sich im Projekt „MemoRails“ der Ges chichte von Bahnhöfen als alltäglichen Orten der NS-Verfolgung und macht d ie Schicksale der Menschen sichtbar. Im Zentrum stehen Göttinger Einzel- u nd Familienschicksale: Zeitzeug*innen-Berichte und Deportationen erhalten Gestalt – sowohl die der Verfolgten\, die von hier in Konzentrationslager verschleppt wurden\, als auch die der Zwangsarbeiterinnen\, die ankamen un d in der Rüstungsindustrie ausgebeutet wurden. Heute dient der Ort als Pro bebühne und soll zu einem lebendigen Erinnerungsraum werden. Gemeinsam mit Museen und Historiker*innen sammelt das Theater Fakten und persönliche Ze ugnisse und entwickelt neue künstlerische Zugänge zu den NS-Verbrechen. Di e Inszenierung macht den Bahnhof zum Ort der Auseinandersetzung mit der Ve rgangenheit. URL:https://www.stiftung-evz.de/memorails/goettingen LOCATION:offline ORGANIZER;CN="Deutsche Theater Göttingen gGmbH (DTG) gefördert als Drittmit telprogramm durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medi en (BKM) und der Stiftung EVZ." END:VEVENT END:VCALENDAR