MemoRails Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert
Thematic focus
- Local History
- Political History
- Social History
- Media and Public Discourse
- Museums, Memorials and Exhibitions
- Innovative Approaches
- Inclusive History Education
- Multi-Perspectivity in History Teaching
- History of National Minorities
- Histories of Discrimination and Persecution
- Histories of Violence
- History of Anti-Semitism
- Holocaust
- Remembrance / Collective Memory
- Europe
- Western Europe
- Eastern Europe
- Central Europe
- 20th Century
- 1945-2000
- Second World War
- 1918-1939 (“Interwar Period”)
- 21st Century
Language
German
Country
Germany
Address
Ober-Roden
Date
22 March 2026
Description
Das Förderprogramm MemoRails richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen in Deutschland, die auf kreative und zeitgemäße Art und Weise an die Verbrechen des NS-Regimes und ihre Folgen an Bahnhöfen in Deutschland erinnern. Ziel ist es, Bahnhöfe als Orte der NS-Verfolgung sichtbar zu machen, Geschichten von Verfolgten, aber auch von Täter:innen zu recherchieren und mit verschiedenen Gedenk- und Veranstaltungsformaten, jeweils abgestimmt auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort, im Bahnhofsumfeld, an sie zu erinnern. Die lokale Bevölkerung soll in die Erinnerungsarbeit einbezogen werden. Am 22.03.2026 steht die Enthüllung vom ersten Gedenkzeichen in Ober-Roden an: „Rosels Weg“ erzählt die Geschichte der Entrechtung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung anhand des Lebens der Ober-Röderin Rosel Hecht. Mit 11 kam sie nach Frankfurt ins Kinderheim, 1941 wurde sie nach Minsk deportiert und vermutlich in Maly Trostinec ermordet. Das Projekt macht Geschichte emotional erfahrbar und verweist auch auf heutige Fluchtgeschichten. Am 22 März wird das erste Gedenkzeichen enthüllt am Bahnhof Ober-Roden in Hessen.
Organiser
Rödermarkfreunde e.V. zur Förderung von Kunst und Kultur gefördert als Drittmittelprogramm durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Stiftung EVZ.
